Senioren an der CSV

D’CSV-Seniore regroupéieren all CSV-Memberen iwwer 65 Joeren. Domatter hunn se haut iwwer 3600 Memberen a representéieren iwwer een Drëttel vun all de Parteimemberen (36 Prozent).

Gegrënnt goufen d’CSV-Senioren an de 90er Joeren nom Virbild vun der däitscher “Seniorenunion”. Dëst ënner dem Impuls vum Léon Bollendorf a Nicolas Estgen. Sou ass 1992 fir d’éischt de “chrëschtlech-soziale Senioreclub” entstan, ier 1998 dunn d’CSV-Senioren definitiv als Ënnerorganisatioun vun der CSV verankert gouf.

Am Intressi vun den eelere Mënschen

D’Zil vun de CSV-Senioren ass et sech un der Meenungsbildung an der Partei aktiv anzebréngen a speziell d’Suergen an d’Uleies vun den eelere Generatiounen ze vertrieden. Esou setzen si sech dofir an, datt och d’Senioren sech nach an eiser Gesellschaft gläichberechtegt um soziale Liewe bedeelege kënnen an datt d’Altersaarmut weiderhi fir déi meescht eeler Leit hei am Land zur Vergaangenheet gehéiert. Sou loungen d’Haaptakzenter vun der rezenter politescher Aarbecht vum Comité och op der Altersversuergung, der Fleegeversécherung an de Pensiounen.

Um Kongress 2019 gouf de Fernand Boden als President gewielt.

Duerch d’Seniorenvereenegung soll awer och garantéiert ginn, datt d’Wëssen, d’Kompetenzen an den Engagement vun den eelere Memberen der Partei net verluer ginn.

Dir wëllt méi Informatiounen? Mellt Iech ënner csv@csv.lu

Nationalkongress der Senioren 2019

Präsident Marcel Glesener begrüßt 52 Mitglieder auf dem Kongress.

Folgende Ehrengäste sind anwesend: Nationalpräsident Marc Spautz, Fraktionspräsidentin Martine Hansen, die Abgeordneten Felix Eischen und Serge Wilmes sowie die Europaparlamentarier Frank Engel und Christophe Hansen.

Das Kongressbüro wird eingesetzt und besteht aus dem Präsidenten Marcel Glesener und den Beisitzenden Liliane Failla und Cécile Martin.

Am Anfang des Kongresses stehen die Wahlen des neuen Nationalvorstandes.

Gewählt sind:

  • für den Bezirk Osten: Charles Bingen, Johny Gaspard, Louis Oberhag
  • für den Bezirk Norden: Théo Karier, Maisy Langenbach, Lucien Majerus
  • für den Bezirk Süden: Suzette Dostert, Albert Heinen, Guy Modert, Norbert Nick, André Theisen.
  • für den Bezirk Zentrum: Liliane Failla-Bechdolt, Clode Carbon-Frisch, Cécile Martin-Bühler

Fernand Boden wird als neuer Präsident der Senioren gewählt und tritt damit die Nachfolge von Marcel Glesener an.

Administrative Berichte

Der Aktivitätsbericht von Sekretärin Liliane Failla und der Kassenbericht von Cécile Martin-Bühler werden vom Kongress angenommen.

In einer Wortmeldung unterstreicht Astrid Lulling die Tatsache, dass die CSV auch  nach den nicht zufriedenstellenden Resultaten bei den rezenten Landeswahlen die weitaus stärkste Fraktion stellt und bedauert, dass die CSV wiederum bei der Regierungsbildung ignoriert wurde, was man sich nicht weiter bieten lassen dürfe.

Referat des Europaabgeordneten Christophe Hansen

Der Europadeputierte Christophe Hansen referiert über seine Arbeit im Europaparlament und über die am 26. Mai stattfindenden Europawahlen. Er streicht drei programmatische Schwerpunkte  für diese Wahlen hervor:

  • physische Sicherheit (Migration, Terrorismusbekämpfung)
  • wirtschaftliche Sicherheit (Schaffung von Arbeitsplätzen)
  • Klima- und Umweltschutz

Ansprachen von Marc Spautz und Fernand Boden

CSV-Nationalpräsident Marc Spautz geht in seiner Ansprache auf  die enttäuschenden Landeswahlen und den in unserer Partei anstehenden Erneuerungsprozess ein. Er dankt den Senioren für ihre Arbeit und ruft zur Geschlossenheit und Mitarbeit aller Mitglieder unserer Partei auf, insbesondere im Hinblick auf die wichtigen Wahlen für das Europaparlament.

Zum Schluss bedankt sich der neugewählte Präsident Fernand Boden bei den Mitgliedern für das ihm geschenkte Vertrauen und gibt  einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit. Die CSV-Senioren wollen ihre Erfahrung in der Partei einbringen, aktiv an der politischen Meinungsbildung mitwirken und dabei mithelfen, dass die CSV die grosse Herausforderung als erneute Oppositionspartei meistert. Er bedauert auch, dass entgegen der Gepflogenheiten der Vergangenheit die CSV als stärkste Partei erneut von der Regierungsbildung ausgeschlossen wurde und regt eine Verfassungsänderung an, welche ein Initiativrecht zur Regierungsbildung für die Partei mit den meisten Abgeordneten vorsieht. Die CSV muss sich weiterhin an den christlichen Werten orientieren, die Kompetenzhoheit in ihren Kernbereichen, insbesondere in der Familien-, Finanz-, Bildungs- und Europapolitik, absichern und dies glaubwürdig vermitteln. Sie soll eine konstruktive politische Arbeit leisten und als Oppositionspartei sich kritisch mit der Regierungspolitik auseinandersetzen, nach dem Motto: “Fair im Umgang, aber hart in der Sache.“ Die Regierungserklärung gibt in manchen Punkten Anlass zur kritischen Hinterfragung und dies muss auch kompetent getan werden.

Marcel Glesener wird von den Mitgliedern des Kongresses zum Ehrenpräsidenten ernannt.